Welch ein Theater

Wir

Abendgymnasium_Klagenfurt_1280

gehen ins ...

Stadttheater_1280

.. und das ergibt:

Abendschule goes Stadtheater, in Yasmina Rezas Erfolgsstück „Der Gott des Gemetzels“ am 8. März 2016! („Le Dieu du Carnage“, uraufgeführt am 2. Dezember 2006 im Schauspielhaus Zürich)

Und was sagen die Studierenden dazu?

Im Theaterstück „Der Gott des Gemetzels“ geht es um ein Treffen zweier Elternpaare, die eine „friedliche“ Lösung eines Konfliktes zwischen ihren Söhnen finden wollen. Die Geschichte endet damit, dass die Masken der Eltern fallen und sich darunter der „Gott des Gemetzels“ zeigt.

Zum Schluss wird nur mehr gestritten, wie es kleine Schulkinder tun würden.

M. Zimmer

 

 

Sehr amüsant war für mich persönlich eine besonders passende Parallele zwischen Bühne und Publikum. Genau wie der Anwalt Alain in der Klagenfurter Inszenierung wurde auch ein nahesitzender älterer Herr, äußerst gepflegter Erscheinung, besonders auffällig durch sein dutzende Male klingelndes Mobiltelefon. Im Stück gipfelt dies darin, dass seine Ehefrau Annette, die die Störung lange Zeit hinnimmt und somit ihre Wut unterdrückt, letztendlich durch spontanes Erbrechen doch noch ihrem Ärger Raum gibt, bemerkt zu werden. Ganz anders die Reaktion des Publikums auf den „Störenfried“: Sehr wohl bemerkte man, dass sich die meisten Anwesenden gestört fühlten – einer mehr, einer weniger – jedoch kam es zu keinerlei Konfrontation mit dem Besitzer des Telefons. Wie viele davon sich zu Hause übergeben haben? Ja, diese Frage bleibt offen……..

M. Ressar

 

Diese Klagenfurter Inszenierung, in der sich zwei Elternpaare wegen einer Handgreiflichkeit ihrer Söhne im Park verbal duellierten, brillierte durch das wortgewaltige Schauspiel der vier Akteure.

Das zimperlich-kleinliche, moralorientierte Sittenbild der europäischen Wohlstandsgesellschaft wurde den Theaterbesuchern sehr pointenreich zu Gemüte geführt. Vor allem die perfekt klischeehafte Darstellung der problemorientierten „Frauenvorstellungen“ und die lösungsorientierten „Männervorstellungen“ führten zu unkontrollierbaren Lachausbrüchen im Publikum. Mithilfe der gutbürgerlichen Wohnungskulisse wurde die Bühne zum Spiegel für so manchen Elternteil, der im Laufe der Kindererziehungsjahre schon Ähnliches erlebt hat.

Dieses außerordentlich realitätsnahe Stück in dieser genialen Besetzung ist absolut sehenswert und hat bei mir mit der oscarreifen Leistung aller Schauspieler einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen.

Chr. Obereder

 

Das Theaterstück war sehr unterhaltsam und sorgte durchaus für den einen oder anderen Lacher.

Das Stück war sehr gut besucht, sodass beinah alle Plätze besetzt waren. Die Schauspieler wurden gut ausgewählt. Auf Anhieb erkannte man, wie gut sie spielten und das Publikum unterhielten.

Im Großen und Ganzen war das Schauspiel sehr amüsant und nie langweilig. Meiner Meinung nach ist das Stück definitiv sehenswert.

B. Reitinger.

 

Das Stück war sehr unterhaltsam. Ich hätte nicht gedacht, dass eine nahezu alltägliche Situation so komisch dargestellt werden kann. Trotz des Wissens, dass es sich um ein ernstes Geschehen handelt, kommt man aus dem Lachen nicht mehr heraus.

Ich fand das Stück mehr amüsant als lehrreich und schätzte die Möglichkeit sehr, dass ich das Stadttheater Klagenfurt gemeinsam mit meinen Klassenkameradinnen und Klassenkameraden besuchen konnte.

D. Egart

 

Zusammengestellt von René Petritz

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